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Sonntag, 17. November 2013

Anleitung Adventskalender-Söckchen

Benötigt:
Sockenwolle in gewünschter Farbe (Reste) und ein Nadelspiel in entsprechender Stärke.
Ich habe hier ein Nadelspiel der Stärke 2,25 benutzt und einen Rest Drops Delight Garn.
Eine Häkel- und eine Stopfnadel.

32 Maschen anschlagen und auf 4 Nadeln verteilen. Wer später die Söckchen mit Aufhänger möchte, lässt am Anfang einen längeren Faden hängen. Es wird in Runden gestrickt. 

Runde 1 bis 5: glatt rechts stricken (das ergibt dann den Rollrand)
Runde 6: *Zwei Maschen zusammenstricken, 1 Umschlag*, von* bis* bis zum Ende der Runde wiederholen,
Runde 7: alle Maschen und Umschläge rechts stricken
Runde 8 bis 12: *1 rechts, 1 links* (Wer kein Rippenmuster möchte, kann hier auch einfach glatt rechts stricken

 
Rund 13 bis 37 = 25 Runden glatt rechts str
Nun mit der Ferse beginnen. Hier kann jeder seine Lieblingsferse stricken. Bewährt haben sich für meinen Geschmack die Bumerang-und die Herzchenferse. Die wirken bei den kleinen Söckchen nicht so "klobig". Hier habe ich die Herzchenferse wie folgt gestrickt:

Fersenwand:
Mit der 4. Nadel stricke ich auch die 8 Maschen der Nadel Nr.1 rechts ab. So sind 16 Maschen auf einer Nadel. Nun wird in Hin- und Rückreihen die Fersenwand über diese 16 Maschen gestrickt. 13 Reihen glatt rechts (Rückreihe links, Hinreihe rechts). Mit einer Rückreihe enden.
In der nächsten Reihe 9 Maschen rechts, 2 Maschen zusammenstricken (=1. M abh, 2. M str., 1. über die 2. M ziehen), 1 M rechts, Arbeit wenden.
1 M links abheben, 3 M links, 2 M li zus.stricken, 1M links, Arbeit wenden,
1 M re abheben, 4 M re, 2 M re zus.stricken ( 1M abh., nächste Ma str., abgehobene M über die gestrickte M ziehen) 1 M rechts, Arbeit wenden
1 M abheben, 5 M li str, 2 M li zus.stricken, 1 li, Arbeit wenden
1 M abheben, 6 M re, 2 M zus.stricken (wie oben), 1 M re, Arbeit wenden
1 M li abheben, 7 M links, 2 M li zus, 1 M li, Arbeit wenden
5 Maschen rechts
Neue Nadel nehmen, die nächsten 5 Maschen stricken und aus der Seite der Fersenwand 8 Maschen aufnehmen (=13 M auf Nadel 1),
Nadel 2 und 3 rechts abstricken,
aus der Seitenwand wieder 8 Maschen aufnehmen und die letzten 5 M re stricken.


1 Runde rechte Maschen.

In der nächsten Runde 10 M re, 2 M re zus.stricken, 1M re, die Maschen der Nadel 2 und 3 glatt rechts str. Auf Nadel 4 die 1 M re str. Die 2.M abheben, 3. M stricken, die 2. über die 3. M ziehen und bis zum Ende glatt rechts.
Danach wieder eine Runde glatt rechts stricken, dann wieder eine Abnahmerunde. Diese beiden Runden so oft wiederholen bis auf jeder Nadel nur noch 8 Maschen sind.

Je nach gewünschter Länge 8 bis 10 Runden glatt rechts tricken.

Dann mit der Bandspitze beginnen. Dafür auf jeder Nadel eine Abnahme für die Schräge arbeiten:
Nadel 1: 5 M glatt re, 2 M rechts zusstr., 1 M re
Nadel 2: 1 M re,1 M wie zum re str. abheben, 3. M re str., 2. M über die 3 ziehen und die restlichen Ma re stricken.
Nadel 3 wie Nadel 1
Nadel 4 wie Nadel 2,

1 Runde glatt rechts,

Nadel 1: 4 M re, 2 M re zus, 1 M rechts
Nadel 2: 1 M re, 2 M zus, restl. M rechts
Nadel 3 und 4 wie Nadel 1 und 2 stricken

1 Runde glatt rechts.

Nadel 1:3 M re, 2 M re zus, 1 M rechts
Nadel 2: 1 M re, 2 M re zus, restl M. rechts
Nadel 3 und 4 wie Nadel 1 und 2.
 Ab hier die Abnahmen in jeder Reihe fortführen, bis auf jeder Nadel nur noch 2 Maschen verbleiben.
Durch die letzten 8 Maschen mit einer Stopfnadel den Arbeitsfaden ziehen, zusammenziehen und den Faden vernähen. Alternativ die Maschen im Maschenstich zusammennähen.
Aus dem Fadenanfang eine Luftmaschenkette in gewünschter Länge häkeln. Das Ende am Sockenschaft annähen. Eine kleine Kordel drehen oder einen Faden nach Wunsch durch die Lochreihe ziehen, den Socken füllen und verschließen.

Ich hoffe, diese Anleitung war für euch verständlich, denn ich habe sie gerade "zwischen Tür und Angel" geschrieben und schnell noch ein Paar Fotos dazu "geknipst". Mehr war auf die Schnelle bei schlechten Lichtverhältnissen und ohne vernünftigen Fotoapparat nicht herauszuholen.

Sollte etwas unklar sein, schreibt mir. Ich beantworte eure Fragen so schnell es geht.

Falls euch die Socken in dieser Form zu groß erscheinen, können Maschenanzahl, Rundenanzahl etc. nach Lust und Laune verändert werden.
Hier habe ich noch ein Söckchen, bei dem ich 28 Maschen angeschlagen und ein Tausendschön-Sockengarn verarbeitet habe. Das wirkt gleich viel zierlicher als das Drops Garn s.o.

Ihr wisst ja, es gibt keine Strickpolizei. Erlaubt ist, was gefällt ;)

In diesem Sinne, fröhliches Ausprobieren, viel Erfolg und bereits an dieser Stelle eine schöne Adventszeit mit den neuen Söckchen ;) Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Ergebnisse und Erfahrungen berichtet.


So ging schonmal ein Sockenkalender auf Reisen
3 bunte Kalender aus vergangenen Jahren noch im Rohzustand
und so kann es aussehen, wenn sie aufgehängt werden.
Hier hingen zwei Kalender für meine Kinder nebeneinander zwischen den Kinderzimmertüren.

Adventskalendersöckchen

Auch in diesem Jahr muss ich noch einige Adventskalendersöckchen stricken, da die der letzten Jahre mir immer wieder abspenstig gemacht wurden. Da die Kinder noch immer gerne einen Kalender möchten, muss ich mich wohl ranhalten, dass ich die 48 Socken komplett bekomme.
Gut, dass immer genug Sockenwollreste vorhanden sind ;)

Es wurde der Wunsch nach einer kompletten Anleitung geäußert, den will ich euch gerne erfüllen.
Ich werde sie mal aufschreiben und heute Abend hier einstellen.

Wer mitstricken möchte, sucht sich schonmal Wollreste in gewünschter Farbe zusammen.
Erlaubt ist, was gefällt. Dazu wird ein Nadelspiel in entsprechender Stärke benötigt.
Ich verwende eigentlich immer Sockenwolle (4-fädig) und entsprechend ein Nadelspiel der Stärke 2,25.


Mittwoch, 10. November 2010

Potc

In den letzten Tagen kam die ein oder andere e-Mail zu den Potc. Dafür sage ich auch an dieser Stelle schon einmal „Danke schön“. Einige Fragen tauchten auch auf und daher werde ich euch heute ein wenig mehr zu  meinem aktuellen Projekt schreiben und nochmal einiges zusammenfassen.

Auf einer Ausstellung erzählte mir jemand erstmals von den POTC und machte mich neugierig. Bisher kannte ich die Abkürzung nur im Zusammenhang mit dem „Fluch der Karibik“, den „Pirates of the Caribbean“ ;)
Wieder zu Hause informierte ich mich bei den Quiltfriends, die zu einem POTC -Swap, also einem Tausch aufgerufen hatten. Tauschen wollte ich zwar nicht, aber die Blöcke gefielen mir - die auch gern mal per Hand näht- sehr gut. So war die Idee für einen eigenen POTC Quilt geboren.

Potc steht also nicht nur für die Piraten der Karibik sondern in diesem Fall für „Patchwork of the crosses“. ;-))

Mein Quilt wird nur aus gleichen Blöcken und aus nur drei verschiedenen Stoffen bestehen, eigentlich jedoch ist es die ideale Möglichkeit, Stoffe und Reste zu verarbeiten und mit Farben zu experimentieren und zu spielen.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und wer weitere Beispiele sehen möchte, sollte einfach mal mit den Stichworten Potc Blöcke, Potc Quilt , Patchwork of the crosses etc. im Internet suchen. Gerade das Original von Lucy Boston ist ein Augenschmaus.

Wer –wie ich- auch gerne in Büchern schmökert, kann auch die passende Lektüre zum Thema bekommen. Linda Franz hat das Buch „Lucy Boston –Patchwork of the Crosses“ herausgebracht. Dieses „Büchlein“ ist in Englisch erschienen und hat 32 Seiten, ich glaube man spricht dann von „paperback-booklet“ . Es gibt einen kurzen Überblick über Lucy Boston, ihr Leben und zeigt Fotos ihres Quilts. Behandelt werden Themen wie Stoffe, Block Variationen etc. sowie  verschiedene Nähtechniken (English Paper Piecing, Hand Piecing, Machine Piecing, Hybrid Piecing und das alles mit "Inklingo" oder ohne) und das Pro und Contra.

Ich mache allerdings -wie kann es anders sein- wieder mein eigenes Ding *g.
Da ich gerne „liesel“ habe ich mich für diese Methode entschieden. Ich mag die Näherei durchs Papier nicht und mir macht es auch nichts aus, dass ich den Stoff erst über die Schablonen hefte. Dafür kann der Reihfaden in der Arbeit bleiben, die Schablonen herausgenommen und mehrfach verwendet werden. Durch die Verwendung etwas stabilerer Pappe hat man auch "etwas" in der Hand und es ist nicht alles so "labberig"

(Wer zu der Technik von Liesel Niesner mehr wissen möchte, dem kann ich ihre Bücher ans Herz legen. Viele Fotos, bebilderte Tipps und vernünftige Erklärungen..Das sind wirklich mal Bücher, deren Anschaffung sich für mich gelohnt hat und auf die ich immer mal wieder gerne zurückgreife. 
Ich arbeite auch gerne mit den entsprechenden Klammern, die müssen aber nicht sein. Man kann auch andere Klammern verwenden. Ich bevorzuge allerdings ihre kleinen Plastikklammern. Es geht mir damit einfach besser von der Hand. )
Aber nun genung geredet. Hier die ersten Bilder (wenn meine Kamera wieder zu Hause ist, gibt es noch ein paar mehr )


So hab ich also zunächst Schablonen angefertigt 
Stoff zugeschnitten,
(dabei ist natürlich die Nahtzugabe nicht zu vergessen)
Dann wird der Stoff auf die Schablonen gelegt und die Nahtzugabe umgeklappt
und mit Klammern befestigt, damit nichts verrutscht 
 (Bild folgt)

 Dann verwende ich Reihgarn und hefte den Stoff an den Ecken
anschliessend werden die Schablonen rechts auf rechts aufeinander gelegt und zusammengenäht und so entsteht nach und nach ein Block nach dem anderen 
Eigentlich ganz einfach, oder?

Wichtig ist nur, dass ihr beim Zusammennähen der Schablonen die Stiche am Ende und Anfang der Schablonen sorgfältig macht und schön in der Ecke anfangt. Ansonsten entstehen Löcher, die nicht gerade sehr schön aussehen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren. Falls ihr noch Fragen habt, meldet euch. Und denkt immer dran:
Es gibt keine Quiltpolizei!!!

Wichtig ist das Ergebnis und dass ihr Spaß an der Arbeit habt. Für welche Technik ihr euch entscheidet, das hängt ganz von euren Bedürfnissen ab. Da gibt es kein richtig oder falsch ;-)

Sonntag, 11. Oktober 2009

Dresdener Teller

Seit langer Zeit möchte ich mich ja doch einmal an dem Dresdener Teller versuchen.
Allerdings nicht für einen großen Quilt.

Bisher hab ich mich noch nicht so getraut und auch nicht die richtige Idee gehabt, aber ich glaube mit dieser Anleitung ist es machbar.

Und als Teller Set finde ich das Muster mal so richtig schön.


Wem es noch so geht wie mir, der schaut einfach mal hier nach.

Die Anleitung ist von Kim Walus, die auch ein eigenes blog hat, dass hier zu finden ist.

Schöne Sachen gibt es da zu entdecken.
Da wünsche ich mir nur noch mehr Zeit ;))))