... Seufzend in geheimer Klage
Streift der Wind das letzte Grün;
Und die süßen Sommertage,
Ach, sie sind dahin, dahin!
Nebel hat den Wald verschlungen, Der dein stillstes Glück gesehn; Ganz in Duft und Dämmerungen Will die schöne Welt vergehn.
Nur noch einmal bricht die Sonne Unaufhaltsam durch den Duft, Und ein Strahl der alten Wonne Rieselt über Tal und Kluft.
Und es leuchten Wald und Heide, Daß man sicher glauben mag, Hinter allem Winterleide Lieg' ein ferner Frühlingstag...
(aus "Herbst" v. Theodor Storm)
Rehe, Wildschweine und sogar einen Hirschen entdeckt man, wenn man nur mit offenen Augen und geschlossenem Mundwerk, leise hier im Urwaldbaumweg spazierengeht.
Wie in meinen anderen Blogs bereits geschrieben, habe ich bisher getrennte Blogs geführt. Einen fürs Stricken, einen fürs Patchworken und Quilten und den dritten, der sich mit allem übrigen befasste.
Wie so oft verändert sich der Lauf des Lebens und ich habe momentan einfach keine Zeit drei Blogs gleichzeitig zu pflegen. Ich möchte euch aber auch nicht mit langen Blogpausen hinhalten. Daher habe ich die drei Blogs zu diesem hier zusammengefasst und würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr mir auch weiterhin die Treue haltet. Wenn ihr mögt, tragt euch doch wieder als Leser ein.
Momentan überarbeite ich noch den Inhalt, aber ich denke ihr habt in Kürze wieder die gewohnte Übersicht.
Am Wochenende feierten wir die Goldene Hochzeit meiner Schwiegereltern.
50 Ehejahre.
Eine lange gemeinsame Zeit, in der sie vieles erlebt haben.
Es gab zahlreiche Gratulanten und Geschenke. Aber ganz besonders gefiel mir persönlich dieses hier:
Der kleine Junge, der bei der grünen Hochzeit die Kerze tragen durfte, ist nun natürlich auch 50 Jahre älter, selbst verheiratet und Vater einer erwachsenen Tochter.
Er hat es sich aber nicht nehmen lassen, die Kerze für das Goldpaar zu tragen.
Das rief eine Menge Erinnerungen wach ;)
...
Wir Kinder und Enkelkinder wünschen euch auch auf diesem Wege alles Gute
Bisher konnte ich diesem eigenartigen Wetter ja nicht viel abgewinnen. Ständig Regen und dabei aber schwül-warm. Nicht gerade das, was man sich so für die Wochenenden wünscht ;)
Unser Rhabarber fand es aber super und hat uns eine Traumernte beschert.
Ich habe das Gefühl, den Stangen beim Wachsen zusehen zu können.
So gab es am letzten Wochenende mal wieder Rhabarberkompott und nachmittags Rhabarbertorte.
Zwei Rezepte habe ich ausprobiert. Bei der ersten Torte sollte der Boden vorgebacken werden, dann wurde der Baiser mit dem Rhabarber vermengt, auf den Boden gegeben und nochmal eine halbe Stunde gebacken.
Das sah zwar lecker aus, gefiel uns aber geschmacklich nicht ganz so gut. Der Rhabarber war noch sehr-sagen wir mal- "bissfest" und die Baiserhaube war durch das Untermengen des Rhaberbers nicht so wirklich gelungen.
Daher gab es am Sonntag dann wieder das althergebrachte Rezept.
Ganz in Gedanken ein Ei zuviel aufgeschlagen, dachte ich mir "ist ja nicht schlimm", mußte dann aber beim Blick in den Backofen am Ende doch schmunzeln.
Über fehlende Baiserhaube konnte sich hier niemand beschweren ;)
Für alle, die jetzt Appetit auf Rhabarbertorte bekommen haben,
hier das Rezept:
Bin gerade mal weg in den Garten und werde Rhabarber ernten.
Heute möchte ich mich mal am Rharberkuchen versuchen.
Letzte Woche gab es diesen Hochgenuss
Erdbeertraum
ich hatte noch Erdbeeren in der Truhe. Da die neue Erdbeersaison ja schon vor der Tür steht wollte ich diese nun gerne mal anders verarbeiten, als immer im Vanillin-Pudding, wie wir es im Winter gerne machen.
Nach einem Rezept für unseren "Himbeertraum" (es müssen ja nicht immer Himbeeren sein) habe ich die Erdbeeren etwas antauen lassen. In der Zwischenzeit Sahne geschlagen, Baiser zerbröselt und alles nacheinander in Schichten in Gläser gefüllt. Die ansehnlichsten Erdbeeren kamen oben auf die Sahne und in Ermangelung von Schokoraspeln habe ich noch ein paar Schokotröpfchen oben auf gegeben (beim nächsten Mal aber lieber wieder Schokoraspel) Die Gläser zwei Stunden stehen lassen, damit der Erbeersaft in den Baiser zieht und... genießen ;)
vööööllig Kalorien frei *hüstel*
und beim nächsten Mal gibt es dann schon frische Erdbeeren
Nun werden die Tage zwar doch sonniger und am Wochenende soll es sogar 20° C warm werden (warum eigentlich immer so plötzlich und gleich soo warm?), aber unsere Blumen wollen nicht so recht.
Beim Spaziergang durch den Garten konnte ich auch den Grund feststellen. Die sonst ja recht possierlich anzusehenden Wildkaninchen, die zu zweit in letzter Zeit durch unseren Garten hoppeln, mögen die Frühblüher genauso gerne wie wir, mit dem Unterschied, dass sie sie zum Fressen gern hatten.
Das zarte frische Grün war wohl so verlockend, dass sie etliche Frühblüher kurzerhand abgefressen haben.
Hübsche grüne Stiele haben sie uns stehen lassen, aber mal ehrlich, das ist nicht wirklich das, was das Gärtnerherz will, oder? *grummel*
So muss ich mich nun noch ein wenig gedulden, bis es farbiger wird im Garten, denn die Tulpen haben sie wenigstens stehen lassen. Die brauchen aber noch ein bisschen Zeit bis zur Blüte. Bis dahin
(hoffe ich, dass aus den zwei Kaninchen nicht bald eine ganze Familie wird, denn die beiden haben sich wirklich seeehr lieb *g)
und nehme Vorlieb mit den Fotos vom `Meisterfotografen` ;)
Der war nämlich mit der Gattin in Holland auf dem Keukenhof und ganz ehrlich….
Damit wünsche ich euch nun noch eine schöne restliche Woche und schon mal einen wunderbaren Start in das ja schon nahende Wochenende mit offenen Augen für all die kleinen und großen Schönheiten des Alltags.
Heute hab ich ein paar Urlaubsimpressionen für euch von unserem letzten Urlaub in Dänemark.
Schön war's, ruhig und erholsam und das Wetter hat auch mitgespielt. Es war zwar noch kalt, aber die Sonne schien und ich finde es immer wieder toll, wenn man sich mal so richtig vom Wind durchpusten lassen kann. Das tut dem Kopf und der Seele gut ;)
Der Leuchtturm von Blavand
Versunken im Sand
"Vom Winde verweht"
wie Glassplitter schimmerten die Muscheln im Gegenlicht
Gegenlicht
Strandgut
In die Dünen geschmiegt
Der Vormittag im Wind und am Strand war toll, auch wenn der Sand nachher nicht nur in den Schuhen
und Socken sondern auch unter der Jacke und zwischen den Zähnen saß ;)
Verständigen konnte man sich nur durch lautes Rufen und mir kam Peter Maffays Lied in den Sinn "Verschwunden sind die Töne"
Wie heißt es da so schön?
...Die Welle, die am Strand zerschellt
schenkt ihre Kraft dem Meer...
und
...Vorbei, verklungen und verschwunden
vom Wind verweht ist jedes Wort...
Der Urlaub ist zwar vorbei, das Rauschen vom Wind in den Ohren verklungen, aber die Erinnerungen werden wohl noch lange nicht verschwinden. Der lange Sandstrand, die Natur....das war doch einfach zuuu schön ;)