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Mittwoch, 25. April 2012

Quilttreffen

Am letzten Samstag fand bei mir ein relativ spontanes Quilttreffen mit 4 weiteren Frauen statt und da ich selbst derzeit nur mit der Hand nähe und nicht so schnell vorankomme, zeige ich euch heute mal ein paar Werke, die ich für ein paar Stunden bei mir beherbergen durfte ;)
Dieser Weißquilt von Angelika sieht im Original wunderschön aus. Das besondere daran ist, dass er aus vielen alten Stoffen und Zubehör genäht wurde. Darunter sind verschiedene Garne, aber auch Knöpfe von besonderen Kleidungstücken, Stoffe aus alten Tischtüchern oder Bettbezügen, Spitze aus Kleidungsstücken oder den Paradekissen, die man früher häufig hatte usw. usw.
So wurden nicht nur "alte" Stoffe verarbeitet sondern auch viele Erinnerungen und Gedanken in den Quilt mit eingearbeitet.
 
 


 (hier ist das Foto nocheinmal etwas anders bearbeitet,
damit man die verschiedenen Einzelheiten besser erkennen kann) 
Sampler, den wir im letzten Jahr bei den Margarethenquiltern
genäht haben und der bei mir leider das UFO Stadium noch nicht verlassen hat

Ganz besonders angetan hat es mir neben einigen anderen Werken aber auch dieses Kissen.
Das würde super auf mein Sofa passen, passt aber auch perfekt bei der Besitzerin *grins*
    


.....Es war fröhlich und lustig, zwischendurch auch ernsthaft, bunt, liebevoll und lächerlich.
...Wenn ich an das Essen denke und die leckeren Sachen, die ihr mitgebracht habt, 
äußerst genüsslich.
...Ein informatives und lehrreiches Quilttreffen wie ich schon seit langem keines mehr erlebt habe
 und einfach nur schöööööööööööööööön. Danke Mädels.
Ich hoffe, dass wir das bald mal wiederholen können,

Samstag, 24. Dezember 2011

Ein 
Jahr 
ohne Seelenschmerzen 
und ohne Kopfweh,
ein Jahr ohne Sorgen,
mit so viel Erfolg, wie man braucht,
um zufrieden zu sein,
und nur so viel Streß, wie Ihr vertragt,
um gesund zu bleiben,
mit so wenig Ärger wie möglich und so viel Freude wie nötig,
um 365 Tage lang rundum glücklich zu sein.
Dieser Weihnachtsbaum der guten Wünsche  ist für alle meine Leser,
mit vielen 
herzlichen 
Grüßen:

Ein frohes Weihnachtsfest und schöne Feiertage wünscht euch eure Fee

Sonntag, 4. September 2011

Von Ärzten, Pflaumen und Feuermeldern

Mit Liebtöchterlein und ihrer Hand gehts wieder aufwärts, mit meinem Zahn noch nicht so ganz, aber es wird. Die Woche war gespikt voll mit Terminen im Krankenhaus, beim Zahnarzt und Kieferorthopäden und so habe ich mich schon auf den Freitag gefreut. Da hatte ich noch einen Termin beim Friseur für eine  "Rundumerneuerung". Eigentlich mag ich diesen Termin alle 4 bis 6 Wochen, aber nun hatte ich mir ja genau den sonnigsten Tag der bisherigen Woche ausgesucht. Aber nun: die Sonne scheint und die Frisur sitzt ;)

Samstag gab es dann ja tatsächlich den zweiten Tag in Folge Sonnenschein.
Derzeit ist das ja fast wie ein 6er im Lotto.

Vorgenommen hatte ich mir, einen leckeren Pflaumenkuchen zu backen,
für einen schönen gemütlichen Kaffee-Nachmittag auf der Terrasse

So ungefähr sollte er aussehen: 

Danke an meine Schwägerin für den Trostkuchen *grins
Leider habe ich ihn so nicht hinbekommen, aber nun weiß ich dass unser Feuermelder funktioniert.
Zwei Minunten länger und ich hätte wahrscheinlich die Feuerwehr alamieren dürfen *seufz*
Aber es ist nochmal alles gut gegangen. Die Rauchschwaden aus der Küche sind abgezogen und so langsam stellt auch nicht mehr jeder Besucher die Frage, ob wohl etwas angebrannt sei.

Mein Pflaumenkuchen glich eher einem Sack Holzkohle und das alles nur, 
weil ich ihm noch 2 Minuten länger geben wollte, für etwas mehr Bräune :((
Na ja...beim nächsten Mal dann eben.

Um mich von dem Schock zu erholen und den Frust zu verarbeiten habe ich mich dann nachmittags daran gemacht, meine Aviary 2 Stoffe vorzuwaschen. Wasser brennt jedenfalls nicht *grins.

Das hat mich dann wieder aufleben lassen. Eigentlich ja gar nicht meine Farben, aber ich fand sie doch sooo schön, dass ich sie einfach haben musste und....

irgendwie erinnern sie mich an Pflaumen *schmunzel*

Sind sie nicht schön?

Nun liegen sie gebügelt auf meinem Tischchen und ich plane einen neuen Quilt- bei einer Tasse frischem Cappuccino und einem Trostkuchen von meiner Schwägerin (die kann nämlich Kuchen backen *grins)
Mehr zum Quilt dann demnächst ;)

Mittwoch, 24. August 2011

Nachdem der Zahnarzt mich heute so gequält hat, dass ich das Gefühl habe, dass mein Unterkiefer gar nicht mit nach Hause gekommen ist sondern noch irgendwo in der Arztpraxis liegt, hab ich eine Tablette genommen und  bin ins Bett bzw. aufs Sofa gekrabbelt. Hab mich möglichst still verhalten, viel geschlafen (das hilft mir in solchen Situationen immer am besten) und zwischendrin -wie mein Professor früher immer sagte- über die "Ungunst der Zeit" nachgedacht.

Drei Wochen Urlaub mit viiiiel zu viel Regen liegen hinter mir, Handarbeiten war ja nicht möglich und so habe ich viel gelesen. Nun hat sich Liebtöchterlein den kleinen Finger ausgekugelt und eine Sehne angerissen, dafür geht es mit meiner Hand und Schulter wieder bergauf.

Irgendwas ist doch immer...

Aber nun könnte ich ja so langsam mal wieder was tun. So habe ich mir in Gedanken eine Liste gemacht, was ich in den nächsten Wochen bis zu den Herbstferien im Oktober so erledigen könnte:

  1. Meine Nähecke aufräumen....immer noch...
  2. Maschinenquilten üben
  3. noch mehr üben
  4. Jojos nähen
  5. an meinem Flowergarden weiterarbeiten und endlich mal ans Ende kommen
  6. noch mehr Ufos vollenden, damit ich 
  7. hier mal wieder Fotos zeigen und 
  8. etwas Neues anfangen kann....ich hab doch gerade soooo viele tolle Ideen 
  9. wenn es wieder regnet bei einer Kanne Tee ein wenig "lieseln", damit auch meine Potc und mein Sternenquilt Gestalt annehmen und
  10. ein Adventsprojekt in Angriff nehmen, denn die Adventszeit kommt ja immer so plötzlich  ;)
    und dann ist es 
  11. wohl schon wieder Zeit meine Nähecke aufzuräumen ;)
Mal sehen, ob ich davon wohl was schaffe?

Nachtrag 4.9.
Jojos machen ja richtig Spaß. Habe beschlossen, das Aufräumen zu verschieben und noch mehr Jojos zu nähen *g. 

Nachtrag 9.9.
Aufräumen jetzt auch erledigt. Wenigstens zur Hälfte kann man in die Nähecke *g.



Donnerstag, 21. April 2011

Heute...

...ist so ein Tag, da klingelte um kurz vor sechs der Wecker und es war gar nicht so schlimm.

Genau genommen war ich schon vorm Klingeln wach, denn die Vögel zwitscherten fröhlich und durchs Rollo blitzten die ersten vorwitzigen Sonnenstrahlen. Das bedeutete ja schon mal einen erneuten schönen sonnigen Frühlingstag und nun, nachdem ich den Vormittag noch im Dienst war...

...Urlaub....

...14 Tage....

Ich glaube ich hab mich schon lange nicht mehr so über einen Urlaub gefreut, wie in diesem Jahr, dabei geht's nicht mal großartig auf Tour. Einfach mal Zeit haben, gemütlich in den Tag starten, beim Blick aus dem Küchenfenster in Nachbars Garten dem Zauber der Magnolie im Licht der aufgehenden Sonne erliegen

und je nach Wetter die Gartenliege besetzen, Nähen, Stricken, Lesen, Radeln
...hach...wie ich mich freu ;-)

Freitag, 15. April 2011

10 neue Sterne seit Dienstag...und Waggershausen geht mir nicht aus dem Ohr..

...Wenn Sterne fallen, wünsch ich für mich:
Du ständest heut wieder hier,
die Welt ist so kalt ohne dich.
Ich hör mich mit dir reden
mein Herz wird müde und friert,
ich versteck mich hinter dem Erfolg
Und hoff’, dass mich keiner sieht....

                         aus: Stefan Waggershausen, Nachtcafe

Sonntag, 6. März 2011

Ufos, Wips, Pias oder einfach Monster. Ein nicht ganz ernstgemeinter Hilfeschrei ;)

Angefangene, nie vollendete Objekte.
Wenn ich den Erzählungen glaube, hat so ziemlich jede von uns 
-aus welchen Gründen auch immer-
solche bemittleidenswerten  Geschöpfe irgendwo herumliegen.

Ob man sie nun UnFertigeObjekte (Ufo), Work In Progress (Wip) oder Projekte in Arbeit (PIA) nennt ist eigentlich egal. Die Bezeichnung gibt ihnen etwas niedliches, wir reden sie uns halt schön ;)

AAAber:
Sie alle haben die gleiche Bedeutung, denn es sind unsere nie vollendeten Arbeiten.

Eigentlich sind sie Monster.
Kleine und große, schlichte und farbenfrohe, alte und noch etwas jüngere ...
aber eben doch Monster.
Zugegeben; sie richten keinen Schaden an, sie brauchen nicht gefüttert werden
und halten es wochen-, monate- und sogar jahrelang im Schrank, ganz ohne Tageslicht aus.
Sie geben keinen Mucks von sich, allenfalls verursachen sie von Zeit zu Zeit ein schlechtes Gewissen,
wenn man an ihrem Aufenthaltsort vorbeigeht.
Schlimm werden sie nur dann, wenn man den Schrank öffnet,
weil man irgendetwas anderes sucht.

Dann schauen sie einen plötzlich an! Die einen scheu und unscheinbar, brav gefaltet und vornehm aus dem Hintergrund, die anderen laut (weil bunt) schreiend und sich in den Vordergrund drängend aber alle schauen sie dich in der gleichen Art an.  
Vorwurfsvoll !!!
Fragen dich, warum gerade sie es verdient haben,
so lieblos im Schrank ihr Dasein fristen zu müssen.
Sie, in deren Stoffe man doch einmal so verliebt gewesen ist,
dass man sie immer nur "gestreichelt" hat und gar nicht zerschneiden mochte.
Sie, die doch extra und oft nach stundenlangem Hin- und Herschieben
genau für diesen Quilt ausgesucht worden sind und sich so darauf gefreut haben,
als Eyecatcher im Wohnzimmer zu liegen.

Und nun? Sie leiden unter der ständigen Dunkelheit, sind einsam im Schrank eingesperrt wo sie doch eigentlich das Lachen der Kinder im Kinderzimmer hören sollten. Sie leiden teilweise starke Schmerzen, denn seit Monaten stecken noch die Nadeln in ihnen, weil sie eigentlich nur noch gequiltet werden müssen. Sie würden sich so gerne einmal ausstrecken und im Tageslicht ihre ganze Schönheit zeigen.
Wenn man sie doch nur ließe. 
Beim letzten Öffnen meines Schrankes fielen mich diese Monster wieder an,
vorwurfsvoll, traurig, anklagend ...
und ich habe mich gefragt, wer von uns ist denn  nun das Monster? 
Sie, weil sie meinen Schrank blockieren und mir ein schlechtes Gewissen machen
oder ich, weil ich sie so grausam eingesperrt habe?

Ich will aber kein Monster sein, daher habe ich meine Schätze aus dem Schrank befreit und ans Tageslicht geholt. Einer nach dem anderen soll nun fertig gestellt werden.
So ein Leben einsam im Schrank...das hat doch wirklich keiner verdient, oder?


Schmunzelnde Grüße von eurer Fee

Samstag, 5. März 2011

Sonnenstrahlen und Frühlingsgefühle

Gestern hat es ja tatsächlich bei uns noch ein paar Schneeflocken gegeben und das, wo unsere Ecke hier doch in diesem Winter so ziemlich vom Schnee verschont worden ist. Da fiel mir das Im-Bett-bleiben durchaus leicht. Schließlich war es dort schön kuschelig und warm und ich konnte dem Krank sein durchaus noch etwas Positives abgewinnen.

Heute Morgen wurde ich dann nicht von den Nachbarn wach, die die Autoscheiben frei kratzten. Stattdessen zwitscherten tatsächlich die ersten Vögel vor unserem Fenster. Irgendwann fielen die Sonnenstrahlen auf meine Bettdecke und die Welt sah schon viel freundlicher aus. Wenn dann noch die beste Freundin mit einem Blumenstrauß zur Aufmunterung erscheint, kann man gar kein Trübsal mehr blasen sondern muss sich einfach den Frühlingsgefühlen ergeben *schmunzel* Es geht so langsam wieder bergauf. 

Wenn man so im Bett liegt und viel Zeit zum Nachdenken hat, fallen einem ja viele Sachen ein, die Jahre lang irgendwo im tiefsten Innern vergraben waren. Plötzlich aber sind sie wieder präsent. Bei mir war es das Vogelgezwitscher, das Erinnerungen an meine Kinderzeit heraufbeschwor. Mein Vater hört seit jeher gerne Musik und so manchen Sonntag „dröhnte“ die Stereoanlage durchs Haus. Es konnte ja kein Nachbar gestört werden. So bekam ich oftmals Klassisches „um die Ohren“ aber auch Schlager für Frau Mama wurden gespielt. Immer wieder gerne lag auch James Last auf dem Plattenteller. Nicht alles traf meinen Musikgeschmack, aber ein Stück gab es, das liebten wir alle. Lange habe ich gesucht, wie es heißt, heute habe ich es gefunden und ich möchte es euch nicht vorenthalten.
Ich erinnere mich daran, wie ich im Wohnzimmersessel zwischen den Boxen saß und lauschte und dann der begeisterte Ausruf meines Vaters:
„Hörst Du? Jetzt kommt gleich der Kuckuck“ oder
„Na, hast du den Specht gehört?“
Ich liebe dieses Stück noch heute und wenn meine Kinder gleich zur Tür hereinkommen, werden sie es sich wohl notgedrungen auch noch ein- oder zwei- oder dreimal anhören „müssen“ *grins.

Heute also keine neuen Werke dafür etwas für die Ohren.
Nehmt euch einen Moment Zeit, klickt es einfach mal an, macht die Boxen ruhig etwas lauter und schließt die Augen

Und? Konntet ihr den Specht heraushören? ;)

Samstag, 11. Dezember 2010

Heute habe ich die Nachricht erhalten, dass ein lieber Freund vorgestern viel zu früh und plötzlich verstorben ist. Diese Worte sind für dich mein lieber Weggefährte, wo immer du nun auch bist. Ich habe auch hier bei mir daheim eine Kerze für dich angezündet und hoffe sie leuchtet dir den Weg und gibt deiner Familie die nötige Kraft für die kommende Zeit.


 Für einen lieben Freund

Ich durfte dich ein Stück deines Lebensweges begleiten, 
das hat mich sehr stolz gemacht und ich danke dir dafür.
Du warst nicht nur bei Sonnenschein für mich da - sondern zu allen Zeiten,
auch dafür dank' ich dir.
Wir haben manchmal gemeinsam geweint und sehr viel gemeinsam gelacht, 
zum Abschied hätte ich dir so gerne noch das ein oder andre gesagt.

Viel zu früh bist du nun gegangen, 
zum Abschied nehmen keine Gelegenheit,
wir bleiben zurück mit unseren Tränen
und die trocknet wohl nur die Zeit.

Doch bleiben da auch die Erinnerungen
an deine Worte, dein Lachen, an dich.
Du wirst immer einen Platz in meinem Herzen haben
vergessen werd' ich dich nicht
                                                    (S.E.)