Freitag, 19. Januar 2007

Herausforderungen

Seit Februar 2006 gibt es bereits die Margarethenquilter. Seit Dezember 2006 bin ich zu der Gruppe dazugestoßen und wurde herzlich aufgenommen.

Meine letzten Blogeinträge hier sind ja schon etwas länger her, was erkennen lässt, dass auf dem Patchworksektor aus verschiedenen Gründen im letzten Jahr etwas weniger los war.

Zwar "wurschtel" ich immer mal wieder ein wenig hin und her, aber es ist nichts wirklich nennenswertes dabei herausgekommen.

Da ich bisher immer nur traditionell gearbeitet habe, wollte ich gern mal neue Techniken lernen und mit anderen Materialien arbeiten. Einfach mal Neues probieren.
Mal sehen was es wird ;-)
Die erste Hausaufgabe war jedenfalls schon eine Herausforderung für mich:
Dies Bild soll von uns in einen Quilt umgewandelt werden. Was hab ich mir da bloß eingebrockt? *g
Nun ja, aller Anfang muß gemacht werden. Ich werde berichten, was daraus wurde ;-)

Freitag, 17. November 2006

Hurra...

…ja, ich bin begeistert.
Endlich kann ich meinen Arm wieder bewegen, ohne befürchten zu müssen, dass er gleich abfällt
Am letzten Wochenende war ich dann auch sogleich und eeendlich in dem allseits so bekannten “Elch”laden und hab mir die heiß ersehnten Regale für meine Nähecke holen können. Nachdem mein Nähtisch erst dem Kinderzimmer, dann dem “Büro” und schließlich einer Spielecke weichen musste, hab ich nun eine Nische schaffen können, inder all das Zubehör einer patchwork- und strickinfizierten Frau Platz findet.
Auf die Frage, wo denn Ihre Mutter sei antworten meine Kinder nun zwar lästerlicher Weise immer: “Ach, die sitzt im Schrank…” *g. Aber Recht haben Sie ja, denn meine Nähecke befindet sich nun im begehbaren Kleiderschrank. Nun, sollen sie ruhig alle lästern, mir gefällts Das Aufräumen hat dann auch ein gutes, angefangene Socken, die mir in die Hände fielen sind nun auch fertig und die Familie und Co dürften in diesem Jahr mit Socken eingedeckt sein.










Von Frühchensocken bis Größe 42 war in diesem Jahr alles mögliche vertreten. Hier ein Teil der ca. 25 Paare

Freitag, 27. Oktober 2006

Ich hatte gehofft...

ich könnte euch in der Zwischenzeit mehr präsentieren, aber *schnief* : nun bin ich krank.Die linke Schulter und der Arm sind komplett lahm gelegt. Nix mit Halloweenquilt zu Ende quilten und Schneemänner nähen. Ihr müsst euch also noch gedulden bis die ersten Fotos kommen.
Immerhin, nachdem ich zur Ablenkung alle aufgenommenen Folgen Navy CIS in den schlaflosen Nächten angesehen (Danke Abbey und Gibbs für die Ablenkung*g) und bei den diversen Arztbesuchen in der Wartezeit drei Bücher durchgelesen habe mache ich mich jetzt an den vierten Schmöker. Der Bestand an Ufos bei den Quilts wird dadurch nicht kleiner, aber der Stapel der ungelesenen Bücher dezimiert sich. Man muss halt alles positiv sehen ;-)

In diesem Sinne bis demnächst

Fee

Dienstag, 26. September 2006

Bücher

Ja, es stimmt. Ich lese auch noch gern. Am liebsten Fantasy- oder Historische Romane. Dadurch bin ich auch zu meinem Spitznamen “Fee” gekommen;-)
Es gibt viiiiieeeel zu viele gute Autoren, um von einem Lieblingsautoren zu reden, aber ich glaube am meisten würde ich mich derzeit über einen neuen Roman von Ingrid Noll freuen. Die allerdings beileibe keine Fantasy schreibt.

Während eines Krankenhausaufenthaltes hat mir ein lieber Kollege seinerzeit ” Der Hahn ist tot” mitgebracht. Der unspektakuläre Einband hat mich das Buch zunächst unschlüssig in den Händen drehen lassen. Aber es siegte natürlich bald die Neugier.
Seit diesem Tag, hat Ingrid Noll mich mit ihrem -wie soll ich sagen?- teilweise makabren Humor in ihren Bann geschlagen. Am besten lässt es sich wohl mit den Worten von Elke Heidenreich beschreiben:
“(…) man möchte sich vor Lachen über soviel Abstruses wälzen und gleichzeitig was Wärmeres anziehen, weil es einen gründlich friert, so sehr blickt man in die Abgründe der frustrierten weiblichen Seele. Ein köstliches Buch darüber, wie Frauen über Leichen gehen, um den Mann ihrer Träume zu kriegen. Männer, hütet euch, Rosi Hirte steckt in uns allen…”
Ingrid Noll versteht es mit ihrem schwarzen Humor spritzig zu schreiben. Immer wieder wird man ganz nebenbei oder wie selbstverständlich Zeuge eines Mordes. Man taucht ein, in die Gedanken und Gefühlswelt der Akteure und mittendrin, geht es nicht anders, man muß einfach laut herauslachen.
Kurzum, hoffentlich gibt es bald wieder etwas Neues von Ingrid Noll.